CareLit Fachartikel

Herzund Skelettmuskelveränderungen bei HIV

rei · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 12 · S. 1 bis 1

Dokument
434098
CareLit-ID
Jahr
1999
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
rei
Ausgabe
Heft 12 / 1999
Jahrgang 31
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

HIV-Infizierte berichten häufig von Myalgien, die durch die Therapie mit 3´-Azido-3´-deoxythymidine (AZT) verstärkt werden können. Hohe Dosen von AZT führen nach etwa zwölf Monaten zu einer reversiblen, toxischen, mitochondrialen Myopathie der Herz- und Skelettmuskulatur, die unabhängig vom Krankheitsstadium oder der CD4+-Zahl auftritt. Eine Verbesserung der Symptome erfolgt typischerweise nach Absetzen des Medikaments. Zudem ist die Polymyositis eine häufige Myopathie bei HIV-Patienten. Die distale symmetrische Polyneuropathie ist die häufigste periphere Neuropathie in diesem Kontext.

Schlagworte

HIV Myalgien AZT Myopathie Polymyositis Polyneuropathie Rhabdomyolyse Herzmuskelerkrankungen HIV Infections Myopathy Neuropathies Rhabdomyolysis Heart Diseases Deutsches Ärzteblatt