Lipidstoffwechselstörungen nach Organtransplantation: Ein duales Risiko
Olbricht, C.J. · Deutsches Ärzteblatt · 1999 · Heft 7 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Nach Organtransplantationen, insbesondere von Herz, Leber und Nieren, entwickeln 60 bis 80 Prozent der Empfänger Lipidstoffwechselstörungen. Dabei sind Gesamtcholesterin und LDL-Cholesterin signifikant erhöht, mit Werten von etwa 300 mg/dl beziehungsweise 180 mg/dl. Zudem zeigen 50 Prozent der Patienten erhöhte Triglyzeridspiegel. Diese Störungen stellen ein duales Risiko dar, da sie sowohl die Transplantatfunktion als auch das kardiovaskuläre Risiko der Patienten negativ beeinflussen können. Eine frühzeitige Erkennung und gezielte Behandlung dieser Lipidstoffwechselstörungen sind daher