Aortenklappenersatz mit pulmonalem Autograft - Ross-Operation
Sievers, H.; Schmidtke, C.; Kaps, M.; Graf, B. · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 46 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Ross-Operation, bei der die Aortenklappe durch einen pulmonalen Autograft ersetzt wird, stellt eine vielversprechende Alternative zu herkömmlichen Aortenklappenprothesen dar. Diese Prothesen sind häufig mit Problemen wie thromboembolischen Ereignissen, Klappendegeneration und der Notwendigkeit einer Antikoagulationstherapie verbunden. Die Ross-Operation bietet Vorteile wie eine optimale Hämodynamik, ausgezeichnete Langzeitfunktion und die Möglichkeit einer unproblematischen beruflichen Wiedereingliederung, ohne dass eine Antikoagulation erforderlich ist. Mögliche Nachteile sind seltene