Botulinum-Toxin bei Analfissur
w · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 43 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Botulinum-Toxin wird zunehmend zur Behandlung von Analfissuren eingesetzt, insbesondere bei Patienten, die auf konservative Therapien nicht ansprechen. Das Toxin wirkt, indem es die Muskelspannung im Analkanal reduziert, was zu einer Entspannung des inneren Schließmuskels führt. Dies kann die Heilung der Fissur fördern und Schmerzen lindern. Die Injektion erfolgt in der Regel unter lokaler Betäubung und ist minimal invasiv. Studien zeigen, dass die Erfolgsrate hoch ist und die Nebenwirkungen meist gering sind. Dennoch sollte die Behandlung individuell abgewogen werden, da nicht alle Patienten