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Essen, Serotonin und Psyche: Erheblicher Reduktionismus

Schmidt, L.G. · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 42 · S. 1 bis 1

Dokument
435752
CareLit-ID
Jahr
1998
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Schmidt, L.G.
Ausgabe
Heft 42 / 1998
Jahrgang 30
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die Autoren Huether et al. thematisieren die Rolle des Serotonin-Systems in der "nutritiven Manipulation von Stimmungen und Gefühlen". Diese Fokussierung auf Serotonin ist zwar im Einklang mit ihrer Forschungsrichtung und didaktisch nachvollziehbar, führt jedoch zu einem erheblichen Reduktionismus. Die Ergebnisse aus Tierversuchen zur Tryptophanverfügbarkeit und Serotonintransporter-Dichte lassen sich schwerlich auf die komplexen Zusammenhänge zwischen Nahrungsaufnahme und Fasten sowie deren Einfluss auf positive Gefühlszustände übertragen. Humanexperimentelle Studien, die diese Zusammenhänge

Schlagworte

Serotonin Psyche Ernährung Tryptophan Gefühle Reduktionismus Diet Mood Animal Studies Human Studies Deutsches Ärzteblatt