Konservative Behandlung der gastroösophagealen Refluxkrankheit
Rösch, W.; Jaspersen, D. · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 40 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die gastroösophageale Refluxkrankheit (GERD) nimmt in industrialisierten Ländern zu, wobei 20 bis 40 Prozent der Bevölkerung Sodbrennen erleben. Refluxassoziierte Atemwegserkrankungen gewinnen ebenfalls an Bedeutung. Protonenpumpenhemmer sind die bevorzugte Therapie zur Behandlung der Refluxösophagitis. Bei 50 bis 80 Prozent der Betroffenen ist eine Langzeittherapie notwendig, um entzündliche Veränderungen in Remission zu halten und das Risiko einer Progression zu einem Barrett-Ösophagus zu verringern. Die Behandlung zielt darauf ab, die Symptome zu lindern und Komplikationen zu vermeiden.