APC-Resistenz (Faktor-V-Mutation): Klinische Bedeutung, Pathophysiologie und Diagnostik
Witt, I. · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 38 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die APC-Resistenz, häufig verursacht durch die Faktor-V-Mutation, spielt eine zentrale Rolle in der Pathophysiologie von Thrombosen. Diese genetische Veränderung führt zu einer verminderten Aktivität des Antikoagulans Protein C, was das Risiko für venöse Thromboembolien erhöht. Klinisch manifestiert sich die APC-Resistenz oft in Form von tiefen Venenthrombosen oder Lungenembolien, insbesondere bei Risikofaktoren wie Schwangerschaft oder Operationen. Die Diagnostik erfolgt durch spezielle Blutuntersuchungen, die die Reaktion des Gerinnungssystems auf aktiviertes Protein C bewerten. Ein