CareLit Fachartikel

Multiple Chemical Sensitivity Schädigung durch Chemikalien oder Nozeboeffekt: Psychiatrisierung vermeiden

Germann, P. · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 28 · S. 1 bis 1

Dokument
436638
CareLit-ID
Jahr
1998
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Germann, P.
Ausgabe
Heft 28 / 1998
Jahrgang 30
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Der Text behandelt die Erfahrungen eines Arztes, der seit sieben Jahren Patienten mit dem Multiple Chemical Sensitivity (MCS)-Syndrom betreut. Er betont die Notwendigkeit, zwischen tatsächlichen chemischen Schädigungen und dem Nozeboeffekt zu unterscheiden, um eine unangemessene Psychiatrisierung der Betroffenen zu vermeiden. Der Autor plädiert für eine differenzierte Betrachtung der Symptome und deren Ursachen, um den Patienten angemessen zu helfen. Ziel ist es, die Wahrnehmung von MCS als rein psychisches Problem zu verhindern und stattdessen die physischen Auswirkungen von Chemikalien

Schlagworte

Multiple Chemikalienempfindlichkeit MCS-Syndrom Chemikalien Nozeboeffekt Psychiatrie Patientenbetreuung Gesundheitspsychologie Multiple Chemical Sensitivity Psychophysiologic Disorders Chemical Exposure Psychosomatic Disorders Environmental Exposure Health Psychology Deutsches Ärzteblatt