CareLit Fachartikel

Sucralfat oder Ranitidin zur Streßulkusprophylaxe?

w · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 28 · S. 1 bis 1

Dokument
436644
CareLit-ID
Jahr
1998
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
w
Ausgabe
Heft 28 / 1998
Jahrgang 30
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

In einer Multicenter-Studie mit 1.200 Patienten wurde der Einsatz von Sucralfat und Ranitidin zur Stressulkusprophylaxe bei langzeitbeatmeten Intensivpatienten untersucht. Die Patienten erhielten entweder 4-mal 1 g Sucralfat, 3-mal 50 mg Ranitidin intravenös oder ein Plazebo. Die Ergebnisse zeigten, dass Ranitidin signifikant effektiver war als Sucralfat in Bezug auf die Rate klinisch relevanter Magenblutungen (1,7 % bei Ranitidin im Vergleich zu 3,8 % bei Sucralfat). Für die Pneumonierate, die Verweildauer auf der Intensivstation und die Letalität wurden keine signifikanten Unterschiede

Schlagworte

Sucralfat Ranitidin Streßulkusprophylaxe Langzeitbeatmung Intensivstation gastrointestinalen Blutungen Sucralfate Ranitidine Stress Ulcer Gastrointestinal Hemorrhage Intensive Care Units Drug Therapy Deutsches Ärzteblatt