Langzeitergebnisse der Lithotripsie
w · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 20 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In einer Multizenter-Studie aus München, Wuppertal, Lübeck, Berlin und Aschersleben wurde die Notwendigkeit einer adjuvanten Therapie mit Gallensäuren nach elektrohydraulischer Stoßwellen-Lithotripsie untersucht. Sechs Monate nach der Behandlung waren 77 Prozent der Patienten mit kleinen Gallensteinen (unter 20 mm Durchmesser), 60 Prozent mit einem großen Solitärstein und 41 Prozent mit multiplen Steinen steinfrei. Die Studie ergab, dass die Gabe von 750 mg Ursodeoxycholsäure möglicherweise nicht zwingend erforderlich ist, um die Behandlungsergebnisse zu verbessern. Die Ergebnisse deuten