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„Kindereuthanasie„ im Dritten Reich: Der Fall „Kind Knauer„

Benzenhöfer, U. · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 19 · S. 1 bis 1

Dokument
437330
CareLit-ID
Jahr
1998
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Benzenhöfer, U.
Ausgabe
Heft 19 / 1998
Jahrgang 30
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

M it dem beschönigenden Namen „Kindereuthanasie“ wurde im Dritten Reich ein Mordprogramm bezeichnet, dem rund 5 000 bis 8 000 behinderte beziehungsweise „auffällige“ Kinder zum Opfer fielen. Dieses Programm wurde von einer in der Kanzlei des Führers untergebrachten Tarnorganisation mit dem Namen „Reichsausschuß zur wissenschaftlichen Erfassung von erbund anlagebedingten schweren Leiden“ gesteuert. Ärzte und Hebammen waren durch einen Erlaß des Reichsministeriums des Innern vom 18. August

Schlagworte

Kindereuthanasie Drittes Reich Kind Knauer Mordprogramm behinderte Kinder Reichsausschuss Gesundheitsämter Gnadentod Euthanasia Child History 20th Century Disability Nazi Germany Medical Ethics Deutsches Ärzteblatt