CareLit Fachartikel
„Kindereuthanasie„ im Dritten Reich: Der Fall „Kind Knauer„
Benzenhöfer, U. · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 19 · S. 1 bis 1
Dokument
437330
CareLit-ID
Jahr
1998
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
M it dem beschönigenden Namen „Kindereuthanasie“ wurde im Dritten Reich ein Mordprogramm bezeichnet, dem rund 5 000 bis 8 000 behinderte beziehungsweise „auffällige“ Kinder zum Opfer fielen. Dieses Programm wurde von einer in der Kanzlei des Führers untergebrachten Tarnorganisation mit dem Namen „Reichsausschuß zur wissenschaftlichen Erfassung von erbund anlagebedingten schweren Leiden“ gesteuert. Ärzte und Hebammen waren durch einen Erlaß des Reichsministeriums des Innern vom 18. August
Schlagworte
Kindereuthanasie
Drittes Reich
Kind Knauer
Mordprogramm
behinderte Kinder
Reichsausschuss
Gesundheitsämter
Gnadentod
Euthanasia
Child
History
20th Century
Disability
Nazi Germany
Medical Ethics
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