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Führt Heilung des Helicobacter-pylori-Ulkus zur Reflux-Ösophagitis?

w · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 18 · S. 1 bis 1

Dokument
437391
CareLit-ID
Jahr
1998
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
w
Ausgabe
Heft 18 / 1998
Jahrgang 30
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die Heilung einer Helicobacter-pylori-Infektion kann das Risiko für Reflux-Ösophagitis erhöhen. Helicobacter pylori produziert Ammoniak, das etwa 50 Prozent der Magen-Salzsäure neutralisiert. Nach der Eradikation des Erregers steigt der Säureoutput, was insbesondere bei Patienten mit Duodenalulzera die Neigung zur Refluxkrankheit verstärkt. In einer dreijährigen Studie entwickelten 12,9 Prozent der 216 Patienten mit persistierender H.-p.-Infektion und 25,8 Prozent der 244 erfolgreich behandelten Patienten eine Reflux-Ösophagitis. Betroffene wiesen schwerere Gastritis auf, nahmen stärker zu

Schlagworte

Helicobacter pylori Ulkus Reflux-Ösophagitis Säureoutput Therapie Corpusgastritis Syntropie Männer Peptic Ulcer Esophagitis Reflux Gastritis Acid-Base Imbalance Male Deutsches Ärzteblatt