Doping und Medikamentenmißbrauch im Sport: Eine Geschichte ohne Ende?
Löllgen, H. · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 16 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Doping im Sport bezeichnet den Einsatz unerlaubter Medikamente oder unphysiologischer Methoden zur Leistungssteigerung. Es gibt veröffentlichte Listen von Substanzen und Verfahren, die Ärzten, die Sportler betreuen, bekannt sein müssen. Der Deutsche Sportärztebund hat sich bereits mehrfach, unter anderem 1952, 1966, 1970, 1977 und 1989, klar gegen Doping ausgesprochen und entsprechende Anti-Doping-Erklärungen abgegeben. Im Jahr 1990 wurden Empfehlungen des Wissenschaftlichen Beirats veröffentlicht, die weitere Maßnahmen zur Bekämpfung von Doping im Sport unterstützen sollten. Die Problematik