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Homöopathie Argumente und Gegenargumente: Weder beweisbar noch widerlegbar

Happle, R. · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 15 · S. 1 bis 1

Dokument
437648
CareLit-ID
Jahr
1998
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Happle, R.
Ausgabe
Heft 15 / 1998
Jahrgang 30
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Edzard Ernst betont, dass die Debatte über Homöopathie nur durch präzise Forschung vorangebracht werden kann. Diese Aussage ist jedoch irreführend, da zentrale Prinzipien der Homöopathie nicht erforschbar sind. Ein Beispiel ist die Annahme, dass die Pflanze Pulsatilla pratensis bestimmten Frauen entspricht, was sich weder beweisen noch widerlegen lässt. Diese Behauptungen sind vergleichbar mit religiösen Dogmen und entziehen sich der wissenschaftlichen Falsifizierbarkeit, wie sie Karl Popper definiert hat. Daher wird auch die geforderte neue Forschung das grundlegende Problem der Homöopathie

Schlagworte

Homöopathie Forschung Argumente Gegenargumente Wissenschaft Falsifikation Metaphysik Pulsatilla pratensis Homeopathy Research Scientific Evidence Metaphysics Dogma Evidence-Based Medicine Deutsches Ärzteblatt