Hepatits-G-Virus harmlos
w · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 15 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Hepatitis-G-Virus (HGV) ist bei etwa 1,4 Prozent der Blutspender nachweisbar, jedoch sind die meisten HGV-Infektionen nicht mit Hepatitis assoziiert. Studien zeigen, dass HGV den Verlauf einer bestehenden Hepatitis-C-Virus (HCV)-Infektion nicht negativ beeinflusst. HGV kann persistieren, führt jedoch nicht zu chronischen Erkrankungen. Die Möglichkeit, dass HGV eine fulminante Hepatitis auslösen kann, ist im Gegensatz zu den Hepatitis-Viren A bis E nicht eindeutig belegt. Dies wirft die Frage auf, ob HGV möglicherweise ein zufälliger Befund ist, der auf bislang unbekannte Hepatitis-Viren