Blutungskomplikationen durch Hydroxyethylstärke sind vermeidbar: Komplikationen auch therapierbar
Koscielny, J.; Kiesewetter, H. · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 13 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Der Fortbildungsartikel zur Arzneimittelsicherheit von Hydroxyethylstärke (HES) betont die Vermeidung von Blutungskomplikationen, die durch HES-Präparate verursacht werden können. Die Autoren unterstützen die Forderung nach einer Deklaration des C2/C6-Verhältnisses, da dieses die Blutfluidität und Hämostase beeinflusst. HES-induzierte Blutungen sind häufig auf das von-Willebrand-Jürgens-Syndrom Typ 1 zurückzuführen, das einen Verlust von Faktor VIII:c und von-Willebrand-Faktor verursacht. Zudem kann es zu erhöhtem Blutverlust bei Verletzungen kommen, bedingt durch eine gesteigerte