H. pylori bei Zollinger-Ellison-Syndrom selten
w · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 13 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Bei der Entstehung von peptischen Geschwüren sind Helicobacter pylori und der Säurefaktor entscheidend. Während H. pylori bei der typischen Gastritis häufig vorkommt, ist dies beim Zollinger-Ellison-Syndrom, das durch ein Gastrinom verursacht wird, selten; nur 23 Prozent der Patienten sind infiziert. Interessanterweise zeigen H.-pylori-positive Patienten einen niedrigeren Säureausstoß im Vergleich zu H.-pylori-negativen. Eine Langzeitbehandlung mit Omeprazol führte bei den H.-pylori-positiven Patienten zu einer Verringerung der Parietalzellmasse, was auf eine mögliche therapeutische Wirkung