Bewegung und Mammakarzinomrisiko
silk · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 3 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Regelmäßige körperliche Bewegung, sowohl in der Freizeit als auch am Arbeitsplatz, reduziert das Risiko für Brustkrebs. Dies belegt eine norwegische Kohortenstudie mit 25.624 Teilnehmerinnen und einer durchschnittlichen Beobachtungszeit von 13,7 Jahren. Nach Berücksichtigung von Faktoren wie Alter, Körpergröße, Gewicht und Kinderzahl zeigte sich, dass höhere körperliche Aktivität mit einem signifikant niedrigeren Mammakarzinomrisiko verbunden war. Besonders ausgeprägt war dieser Effekt bei prämenopausalen Frauen. Zudem war das Risiko am geringsten bei Frauen mit niedrigem Körpergewicht.