Autoimmune Enteropathie mit Zottenatrophie
w · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 1 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Autoimmune Enteropathie mit Zottenatrophie ist gekennzeichnet durch eine Überempfindlichkeit gegenüber Gliadin, einem Eiweiß in Gluten. Bei glutenfreier Ernährung zeigen Betroffene in der Regel eine schnelle klinische Besserung, und die histologisch nachweisbare Zottenatrophie des Dünndarms normalisiert sich. Bei einigen Patienten bleibt die Zottenatrophie jedoch therapieresistent, was die Möglichkeit einer Kollagenose nahelegt. In einer Studie wurden vier Erwachsene mit subtotaler Zottenatrophie beschrieben, die auf glutenfreie Kost nicht ansprachen. Alle Patienten waren HLA-DQ2 positiv,