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Autoimmune Enteropathie mit Zottenatrophie

w · Deutsches Ärzteblatt · 1998 · Heft 1 · S. 1 bis 1

Dokument
438681
CareLit-ID
Jahr
1998
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
w
Ausgabe
Heft 1 / 1998
Jahrgang 30
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die Autoimmune Enteropathie mit Zottenatrophie ist gekennzeichnet durch eine Überempfindlichkeit gegenüber Gliadin, einem Eiweiß in Gluten. Bei glutenfreier Ernährung zeigen Betroffene in der Regel eine schnelle klinische Besserung, und die histologisch nachweisbare Zottenatrophie des Dünndarms normalisiert sich. Bei einigen Patienten bleibt die Zottenatrophie jedoch therapieresistent, was die Möglichkeit einer Kollagenose nahelegt. In einer Studie wurden vier Erwachsene mit subtotaler Zottenatrophie beschrieben, die auf glutenfreie Kost nicht ansprachen. Alle Patienten waren HLA-DQ2 positiv,

Schlagworte

Autoimmunerkrankung Enteropathie Zottenatrophie Zöliakie Glutenunverträglichkeit Malabsorption HLA-DQ2 Autoantikörper Celiac Disease Enteropathy Autoimmune Antibodies Antinuclear Immunologic Gliadin Intestinal Mucosa