Orthostatische Hypotonie: Pathophysiologie, Differentialdiagnose und Therapie
Braune, S.; Lücking, C.H. · Deutsches Ärzteblatt · 1997 · Heft 50 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die orthostatische Hypotonie zeigt oft unspezifische Symptome, die in der Differentialdiagnose häufig nicht ausreichend beachtet werden. Mögliche Ursachen sind unerwünschte Wirkungen von Medikamenten, relativer Volumenmangel sowie kardiale, endokrinologische und neurologische Erkrankungen wie Multisystematrophie, Morbus Parkinson oder Polyneuropathien. Die primäre Diagnostik ist unkompliziert und kann leicht durchgeführt werden. Die Therapie richtet sich nach der Ursache und dem Schweregrad der Erkrankung. Eine gezielte Behandlung ist entscheidend, um die Lebensqualität der Betroffenen zu