Optimale Knochendichte bei postmenopausaler Östrogenbehandlung
silk · Deutsches Ärzteblatt · 1997 · Heft 44 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Eine Studie mit 740 Frauen zeigt, dass eine Östrogenbehandlung, die in der Perimenopause begonnen und bis ins höhere Alter fortgeführt wird, die Knochendichte am höchsten hält. Selbst bei einem Beginn der Hormonbehandlung nach dem 60. Lebensjahr kann eine nahezu ebenso gute Knochendichte erreicht werden. Die höchsten Knochendichtewerte wurden bei Frauen festgestellt, die in der Menopause mit der Einnahme von Östrogenen begonnen hatten und dies während der Untersuchung fortsetzten. Dieser Unterschied zu Frauen, die nie oder nur kurzzeitig Östrogene eingenommen hatten oder erst nach dem 60.