Hepatitis-B-Schutzimpfung schützt Kinder vor hepatozellulärem Karzinom
Bühring, P. · Deutsches Ärzteblatt · 1997 · Heft 43 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Einführung eines nationalen Hepatitis-B-Impfprogramms in Taiwan im Jahr 1984 führte zehn Jahre später zu einem signifikanten Rückgang der Hepatitis-B-Virusträger unter Kindern im Alter von sechs bis 14 Jahren, von zehn Prozent auf unter ein Prozent. Diese Impfung hat nicht nur die Infektionsrate gesenkt, sondern auch einen wichtigen Beitrag zur Prävention des hepatozellulären Karzinoms geleistet, einer häufigen Komplikation der Hepatitis-B-Infektion. Die Ergebnisse belegen die Wirksamkeit des Impfprogramms und unterstreichen die Bedeutung von Impfungen zur Bekämpfung von Virusinfektionen