Knochendichte bei Frauen mit Depression
silk · Deutsches Ärzteblatt · 1997 · Heft 41 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Depressionen sind komplexe Erkrankungen mit genetischen, entwicklungsbedingten und umweltbedingten Ursachen. Bei Frauen mit depressiven Störungen wurde eine reduzierte Knochendichte festgestellt. In einer Studie wurden 24 Frauen mit aktuellen oder früheren Depressionen mit 24 psychisch gesunden, gleichaltrigen Frauen verglichen. Die Ergebnisse zeigten eine um 6,5 Prozent verringerte Mineralisierung der Wirbelsäule und einen Unterschied von 13,6 Prozent im Oberschenkelhalsbereich bei den depressiven Patientinnen. Zudem wiesen diese Frauen eine höhere Kortisolausscheidung im Urin und niedrigere