Zweitmalignome bei Basalzell-Karzinomen
acc · Deutsches Ärzteblatt · 1997 · Heft 41 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In einer dänischen Kohortenstudie wurden von 1978 bis 1991 37. 674 Patienten mit Basalzell-Karzinomen hinsichtlich Zweitmalignomen untersucht. Über eine Nachbeobachtungszeit von 14 Jahren entwickelten 3. 663 Patienten zusätzliche Malignome, was über den statistisch erwarteten 3. 245 Fällen liegt. Besonders häufig traten maligne Melanome (relatives Risiko 2, 6) sowie nicht dermatologische Tumoren (relatives Risiko 1, 2) auf. Zu den häufigsten nicht dermatologischen Tumoren gehörten Lippen-, Speicheldrüsen-, Larynx-, Lungen-, Mamma-, Hoden-, Nierenund Non-Hodgkin-Lymphome. Jüngere Patienten hatten