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Zwangssterilisationen in Skandinavien: Weitverbreitete Ideologie der Eugenik

Clees, E. · Deutsches Ärzteblatt · 1997 · Heft 40 · S. 1 bis 1

Dokument
439684
CareLit-ID
Jahr
1997
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Clees, E.
Ausgabe
Heft 40 / 1997
Jahrgang 29
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Z wischen 1935 und 1976 wurden in Schweden rund 62 000 Menschen zwangsweise sterilisiert, darunter auch – unter zehn Prozent – Männer. Die Indikation reichte von „Alkoholismus“ bis „Mischling“, die Begründung der Debilität – formale Grundlage einer erzwungenen Sterilisation – von „verwirrt“ und „dämlich“ bis „religiös verwirrt“. Die jüngste Diskussion in Schweden macht vor allem an der Tatsache fest, daß dieses dunkle Kapitel der staatlich verordneten Eugenik in eine Zeit fällt, in der das

Schlagworte

Zwangssterilisation Eugenik Schweden Rassenhygiene Sozialdemokratie geistige Behinderung Gesetzgebung historische Debatte soziale Kontrolle medizinische Ethik Diskriminierung öffentliche Entschuldigung Eugenics Sterilization Social Control Disability