Molekularbiologie und Pathogenese des Hepatitis-G-Virus
Kekulé, A.S.; Frösner, G.G. · Deutsches Ärzteblatt · 1997 · Heft 31 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Hepatitis-G-Virus (HGV) wird als möglicher Auslöser für etwa zehn Prozent der Fälle von Virushepatitis diskutiert, bei denen keine der bekannten Erreger identifiziert werden kann. Diese Fälle werden als "Non-A-E-Hepatitiden" klassifiziert. HGV ist eng mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) verwandt. Der Beitrag bietet eine Übersicht über die molekularbiologischen und pathogenetischen Eigenschaften des HGV sowie dessen Rolle in der Hepatitis-Pathogenese. Es werden die bisherigen Forschungsergebnisse zusammengefasst, um ein besseres Verständnis der Erkrankung und ihrer möglichen Ursachen zu