Übertragungswege und klinische Bedeutung des Hepatitis-G-Virus
Laufs, R.; Feucht, H.; Polywka, S.; Zöllner, B.; Schröter, M.; Knödler, B.; Kühnl, P.; Oehler, G.; Nolte, H.; Bärsch, J. · Deutsches Ärzteblatt · 1997 · Heft 31 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Hepatitis-G-Virus (HGV) gehört zu einer neu entdeckten Gruppe von Viren, die auch das GB-Virus Typ C (GBV-C) umfasst. Diese Viren sind potenzielle Erreger akuter, chronischer oder fulminanter Hepatitis und zeigen eine hohe genetische Übereinstimmung von über 95 Prozent, was auf verschiedene Isolate derselben Virusspezies hindeutet. Bei akuten Virushepatitiden sind 48 Prozent durch das Hepatitis-A-Virus, 34 Prozent durch das Hepatitis-B-Virus und 15 Prozent durch das Hepatitis-C-Virus verursacht. Drei Prozent der Fälle bleiben jedoch unerklärt. Das Genom des HGV ähnelt dem des HCV und