Pathophysiologie des Fettgewebes
Löffler, G. · Deutsches Ärzteblatt · 1997 · Heft 30 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Fettgewebe agiert nicht nur passiv bei übermäßiger Nahrungsaufnahme, sondern verhält sich wie ein endokrines Organ. Es gibt verschiedene humorale Faktoren ab, die den Energiehaushalt und die Fettmasse regulieren. Zu diesen Faktoren gehören unter anderem Estrogene, Leptin und TNF-alpha. Diese Substanzen beeinflussen verschiedene physiologische Prozesse und tragen zur Homöostase des Körpers bei. Die komplexen Wechselwirkungen zwischen Fettgewebe und anderen Körpersystemen sind entscheidend für das Verständnis von Übergewicht, Adipositas und den damit verbundenen Stoffwechselerkrankungen.