CareLit Fachartikel

Protonenpumpenhemmer bei kongenitaler Chloridorrhoe

w · Deutsches Ärzteblatt · 1997 · Heft 26 · S. 1 bis 1

Dokument
440603
CareLit-ID
Jahr
1997
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
w
Ausgabe
Heft 26 / 1997
Jahrgang 29
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Protonenpumpenhemmer (PPI) wurden erstmals zur Behandlung eines 34-jährigen Patienten mit kongenitaler Chloridorrhoe eingesetzt, einer Erkrankung, die 1945 von Gamble und Darrow beschrieben wurde. Diese Erkrankung führt zu schwerer Diarrhö aufgrund einer Chloridmalabsorption und ist autosomal rezessiv vererbt. Die Patienten leiden unter erheblichem Flüssigkeitsund Elektrolytverlust sowie Folgeerkrankungen wie Hyperreninämie und Hyperaldosteronismus. Bisher bestand die Therapie hauptsächlich in der oralen Substitution von Natriumund Kaliumchlorid. Der Patient hatte täglich sechs bis zwölf

Schlagworte

Protonenpumpenhemmer kongenitale Chloridorrhoe Diarrhö Chloridmalabsorption Alkalose Hyperreninämie Hyperaldosteronismus Kaliumverlustnephropathie Proton Pump Inhibitors Chloride Diarrhea Alkalosis Hyperaldosteronism Renin Deutsches Ärzteblatt