100 Jahre Marfan-Syndrom -eine Bestandsaufnahme
Raghunath, M.; Nienaber, C.; Kodolitsch, Y.V. · Deutsches Ärzteblatt · 1997 · Heft 13 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Marfan-Syndrom ist eine genetische Erkrankung, die durch einen Defekt der Mikrofibrillen im Bindegewebe gekennzeichnet ist und zu einer Schwäche elastischer Fasern führt. Häufig wird die Diagnose erst bei akuten, lebensbedrohlichen Ereignissen wie einer Aortendissektion gestellt. Der Artikel bietet einen Überblick über die molekularen Grundlagen, die zur Vielgestaltigkeit der klinischen Symptome beitragen, sowie über den aktuellen Stand der Diagnostik. Es wird auf die Herausforderungen bei der Früherkennung und die Bedeutung einer rechtzeitigen Diagnose hingewiesen, um schwerwiegende