Die therapieresistente Hypertonie
Holzgreve, H.; Schwartz, B.R. · Deutsches Ärzteblatt · 1997 · Heft 10 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die therapieresistente Hypertonie ist ein Zustand, bei dem der Blutdruck trotz medikamentöser Behandlung nicht ausreichend gesenkt werden kann. Sie betrifft etwa 10-15% der Hypertonie-Patienten und kann durch verschiedene Faktoren wie sekundäre Hypertonien, unzureichende Medikamenteneinnahme oder Lebensstilfaktoren bedingt sein. Die Diagnose erfolgt durch eine gründliche Anamnese, körperliche Untersuchung und Blutdruckmessungen. Therapeutische Ansätze umfassen die Optimierung der medikamentösen Therapie, die Berücksichtigung von Begleiterkrankungen sowie Änderungen im Lebensstil. In einigen