Wahn, Halluzinationen und Fehlidentifikationen bei Morbus Alzheimer
Haupt, M. · Geriatrie Praxis, Zürich · 1998 · Heft 1 · S. 24 bis 27
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Patienten mit Alzheimerschen Krankheit zeigen häufig nicht-kognitive psychopathologische Störungen. Die Mehrzahl dieser Störungen ist mit medikamentösen und nichtmedikamentösen Interventionen behandelbar. In der Regel wird das Auftreten der Symptomatik durch unterschiedliche Faktoren verursacht, zu denen neuropathologische Veränderungen in bestimmten Gebieten des Gehirns gehören sowie zwischenmenschliche Konflikte in der häuslichen Umgebung oder in der Institution, mangelhafte Anpassungsmechanismen des Kranken und ungünstig, nicht auf die Erfordernisse der Krankheit zugeschnittene Umgebungsbedingungen.