Die chronisch-progrediente Gesichtsdermatose Rosazea
Plewig, G.; Jansen, T. · Deutsches Ärzteblatt · 1997 · Heft 3 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Rosazea ist eine häufige, chronisch fortschreitende Hauterkrankung des Gesichts, die durch vaskuläre (Erythem, Teleangiektasien) und entzündliche Symptome (Papeln, Pusteln, Knoten) gekennzeichnet ist. Sie wird in drei Schweregrade unterteilt und umfasst Sonderformen wie Ophthalmorosazea und Steroidrosazea. Ungewöhnliche Erscheinungsformen sind Phyme. Um das Fortschreiten der Erkrankung zu verhindern, sollten auslösende Faktoren gemieden werden. Die topische Behandlung erfolgt mit Metronidazol, Antibiotika und Lichtschutzmitteln, während die systemische Therapie Tetrazykline und