Tumormarker bei gastrointestinalen Tumoren
N.N. · Deutsches Ärzteblatt · 1996 · Heft 50 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Tumormarker sind Substanzen, die bei gastrointestinalen Tumoren im Blut oder Gewebe nachweisbar sind und zur Diagnose, Prognose und Therapieüberwachung eingesetzt werden. Zu den wichtigsten Tumormarkern gehören Carcinoembryonales Antigen (CEA), das häufig bei Kolorektalkarzinomen erhöht ist, sowie das Alpha-Fetoprotein (AFP) und das Cancer Antigen 19-9 (CA 19-9), die bei Leberund Bauchspeicheldrüsenkrebs von Bedeutung sind. Die Bestimmung dieser Marker kann helfen, den Verlauf der Erkrankung zu überwachen und das Ansprechen auf Therapien zu beurteilen. Dennoch sind Tumormarker allein nicht