Tumormarker bei gynäkologischen Tumoren
N.N. · Deutsches Ärzteblatt · 1996 · Heft 50 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Tumormarker sind Substanzen, die im Blut oder Gewebe von Patienten mit gynäkologischen Tumoren nachgewiesen werden können. Sie spielen eine wichtige Rolle in der Diagnostik, Prognose und Therapieüberwachung. Zu den häufigsten Tumormarkern in der Gynäkologie gehören CA-125, HE4 und AFP. CA-125 wird vor allem bei Ovarialkarzinomen verwendet, während HE4 zusätzliche Informationen zur Risikobewertung liefert. AFP ist relevant für Keimzelltumoren. Die Bestimmung dieser Marker kann helfen, Tumoren frühzeitig zu erkennen, den Verlauf der Erkrankung zu überwachen und die Therapie anzupassen. Dennoch