Kardiovaskuläre Manifestationen des Marfan-Syndroms
Heinemann, M.; Körner, M.; Filipcic, B.; Körfer, R.; Klein, H.; Grau, U.; Seidel, D.; Mair, H.; Detter, C.; Welz, A.; Reichart, B. · Deutsches Ärzteblatt · 1996 · Heft 48 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das Marfan-Syndrom ist eine genetische Erkrankung, die das Bindegewebe betrifft und zu verschiedenen kardiovaskulären Komplikationen führen kann. Zu den häufigsten Manifestationen zählen Aortenaneurysmen und Aortendissektionen, die durch eine Schwächung der Gefäßwände entstehen. Betroffene zeigen oft eine Dilatation der Aortenwurzel, was das Risiko für schwerwiegende Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht. Regelmäßige kardiologische Untersuchungen sind entscheidend, um Veränderungen frühzeitig zu erkennen und geeignete therapeutische Maßnahmen zu ergreifen. Die Behandlung kann medikamentöse