CareLit Fachartikel

Gründe für eine generelle Impfung gegen Hepatitis B

Jilg, W. · Deutsches Ärzteblatt · 1996 · Heft 47 · S. 1 bis 1

Dokument
442952
CareLit-ID
Jahr
1996
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Jilg, W.
Ausgabe
Heft 47 / 1996
Jahrgang 28
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Die 1982 in Deutschland eingeführte Hepatitis-B-Impfung hat die Erkrankungsfälle in Heilberufen deutlich reduziert, jedoch kaum die Inzidenz in der Gesamtbevölkerung beeinflusst. Dies liegt daran, dass die meisten Hepatitis-B-Infektionen nicht in typischen Risikogruppen, sondern in der Normalbevölkerung auftreten, häufig durch sexuelle Übertragung. Die gängige Strategie, nur Risikogruppen zu impfen, erweist sich als unzureichend, um die Verbreitung des Virus effektiv zu kontrollieren. Daher wird eine generelle Impfung gegen Hepatitis B als sinnvoll erachtet, um die Infektionsrate in der

Schlagworte

Hepatitis B Impfung Erkrankungsfälle Heilberufe Inzidenz Risikogruppen Normalbevölkerung sexuelle Übertragung Impfstrategie Hepatitis B Vaccines Vaccination Risk Groups Incidence Public Health Deutsches Ärzteblatt