Das akute Guillain-Barré-Syndrom
Sindern, E.; Müller, E. · Deutsches Ärzteblatt · 1996 · Heft 43 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Das akute Guillain-Barré-Syndrom (GBS) ist eine seltene neurologische Erkrankung, die durch eine schnelle Schwächung der Muskulatur und eine Beeinträchtigung der Nervenleitung gekennzeichnet ist. Es tritt häufig nach einer Infektion auf, wobei das Immunsystem fälschlicherweise die eigenen Nerven angreift. Symptome umfassen Schwäche, Taubheit und in schweren Fällen Atemprobleme. Die Diagnose erfolgt durch klinische Untersuchung, Elektromyographie und Liquoruntersuchung. Die Behandlung umfasst meist Immuntherapien wie Plasmapherese oder intravenöse Immunglobuline, die den Verlauf der Erkrankung