PEG besser als Nährsonde
w · Deutsches Ärzteblatt · 1996 · Heft 40 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Nach einem akuten Schlaganfall leiden bis zu 45 Prozent der Patienten an Schluckstörungen, was zu einer Letalität von etwa 50 Prozent nach sechs Wochen führt, wenn keine normale Nahrungsaufnahme möglich ist. Eine Studie mit 30 Patienten, die 14 Tage nach dem Schlaganfall weiterhin Schluckstörungen hatten, verglich zwei Ernährungsansätze: Nährsonde und perkutane endoskopische Gastrostomie (PEG). Die Ergebnisse zeigten, dass die Letalität in der PEG-Gruppe nach sechs Wochen mit 12 Prozent signifikant niedriger war als in der Nährsonde-Gruppe (57 Prozent). Zudem war die Ernährungssituation der