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Okkulte Blutung bei Zöliakie

w · Deutsches Ärzteblatt · 1996 · Heft 38 · S. 1 bis 1

Dokument
443735
CareLit-ID
Jahr
1996
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
w
Ausgabe
Heft 38 / 1996
Jahrgang 28
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Eisenmangelanämie ist bei Zöliakie-Patienten häufig, oft aufgrund einer Resorptionsstörung von Nahrungseisen. Eine Studie zeigt, dass bei partieller Zottenatrophie 25 % und bei totaler Zottenatrophie 54 % der Hämokkult-Test positiv ausfällt. Dies deutet darauf hin, dass bei etwa der Hälfte der Patienten mit Zöliakie ein enteraler Blutverlust vorliegt, der eine bedeutendere Rolle spielt als die Resorptionsstörung. Diese Erkenntnisse legen nahe, dass bei der Diagnostik und Behandlung von Eisenmangelanämie bei Zöliakie-Patienten auch mögliche okkulte Blutungen berücksichtigt werden sollten.

Schlagworte

Zöliakie okkulte Blutung Eisenmangelanämie Resorptionsstörung Hämokkult-Test Zottenatrophie Celiac Disease Anemia Iron-Deficiency Blood Loss Occult Intestinal Mucosa Gastrointestinal Tract Malabsorption Syndromes Deutsches Ärzteblatt