Kindliche Harntransportstörungen
Steffens, J.; Humke, U.; Ziegler, M. · Deutsches Ärzteblatt · 1996 · Heft 36 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Angeborene Fehlbildungen des Urogenitaltrakts stellen ein Drittel aller Organfehlbildungen dar, mit einer Prävalenz von 1:650. Das bedeutet, dass bei 650 untersuchten Patienten im Durchschnitt einer eine Harntraktanomalie aufweist. Diese Fehlbildungen werden häufig bereits während der routinemäßigen pränatalen Ultraschalldiagnostik erkannt. Postnatale Diagnosen und Behandlungen sind entscheidend, um mögliche Komplikationen zu vermeiden und die Lebensqualität der betroffenen Kinder zu verbessern. Eine frühzeitige Erkennung und Intervention sind daher von großer Bedeutung für das Management