CareLit Fachartikel

„Lady Macbeth von Mzensk„: Mörderin aus Verzweiflung

Steiner-Rinneberg, B. · Deutsches Ärzteblatt · 1996 · Heft 25 · S. 1 bis 1

Dokument
444543
CareLit-ID
Jahr
1996
Publikation
PDF
ja
Volltext
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
Steiner-Rinneberg, B.
Ausgabe
Heft 25 / 1996
Jahrgang 28
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Freispruch für eine Mörderin – genau das war es, was Schostakowitsch mit seiner auf Ljesskows Nacherzählung eines echten Kriminalfalles aus der Provinz basierenden Oper „Lady Macbeth von Mzensk“ beim Publikum erreichen wollte. Ein kühnes Unterfangen, das in der theaterinteressierten Welt seinerzeit für Furore sorgte. Die Uraufführung 1934, wie auch die ihr rasch folgenden Nachspielungen an Europas und Amerikas bedeutendsten Bühnen, wurden zu Riesenerfolgen – fast wider Erwarten. Zwei Jahre

Schlagworte

Lady Macbeth Mzensk Schostakowitsch Oper Mörderin Verzweiflung Isolation Heuchelei Gewalt Grausamkeit Musikdramaturgie Uraufführung Music Operas Drama Violence