CareLit Fachartikel
Gastroorale Übertragung von H. pylori?
w · Deutsches Ärzteblatt · 1996 · Heft 19 · S. 1 bis 1
Dokument
445004
CareLit-ID
Jahr
1996
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
–
zitierfähig
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
H. pylori-Infektionen treten häufig in der Kindheit auf, wobei bisher hauptsächlich fäko-orale und oral-orale Übertragungswege betrachtet wurden. Ein britischer Autor schlägt vor, auch eine gastroorale Transmission in Betracht zu ziehen. Bei Kindern kommt es häufig zu epidemischem Erbrechen, und während einer akuten H. pylori-Infektion kann es zu Achlorhydrie kommen, was die Weitergabe des Erregers durch Erbrechen von Schleim erleichtert. Faktoren wie niedriger sozialer Status, fehlende Warmwasserleitungen, enges Zusammenleben und die gemeinsame Nutzung von Hygieneartikeln könnten die
Schlagworte
H. pylori
gastroorale Übertragung
Infektion
Kindheit
fäko-oral
oral-oral
epidemisches Erbrechen
Achlorhydrie
sozialer Status
Warmwasserleitung
enges Zusammenleben
Helicobacter pylori
Gastroenteritis
Transmission
Child
Socioeconomic Factors