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Gastroorale Übertragung von H. pylori?

w · Deutsches Ärzteblatt · 1996 · Heft 19 · S. 1 bis 1

Dokument
445004
CareLit-ID
Jahr
1996
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
w
Ausgabe
Heft 19 / 1996
Jahrgang 28
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

H. pylori-Infektionen treten häufig in der Kindheit auf, wobei bisher hauptsächlich fäko-orale und oral-orale Übertragungswege betrachtet wurden. Ein britischer Autor schlägt vor, auch eine gastroorale Transmission in Betracht zu ziehen. Bei Kindern kommt es häufig zu epidemischem Erbrechen, und während einer akuten H. pylori-Infektion kann es zu Achlorhydrie kommen, was die Weitergabe des Erregers durch Erbrechen von Schleim erleichtert. Faktoren wie niedriger sozialer Status, fehlende Warmwasserleitungen, enges Zusammenleben und die gemeinsame Nutzung von Hygieneartikeln könnten die

Schlagworte

H. pylori gastroorale Übertragung Infektion Kindheit fäko-oral oral-oral epidemisches Erbrechen Achlorhydrie sozialer Status Warmwasserleitung enges Zusammenleben Helicobacter pylori Gastroenteritis Transmission Child Socioeconomic Factors