CareLit Fachartikel

„Mikropille„ und das Risiko für Herzinfarkt und venöse Thromboembolien

silk · Deutsches Ärzteblatt · 1996 · Heft 15 · S. 1 bis 1

Dokument
445341
CareLit-ID
Jahr
1996
Publikation
PDF
nein
Metadaten
DOI
zitierfähig

Bibliografische Angaben

Zeitschrift
Deutsches Ärzteblatt
Autor:innen
silk
Ausgabe
Heft 15 / 1996
Jahrgang 28
Seiten
1 bis 1
Erschienen: 2025-06-05 00:00:00
ISSN
0172-2107
DOI

Zusammenfassung

Benutzerinnen von Kontrazeptiva der dritten Generation haben ein geringeres Risiko für Herzinfarkte im Vergleich zu Frauen, die orale Kontrazeptiva der zweiten Generation einnehmen. Allerdings ist ihr Risiko für venöse Thromboembolien um das 1, 5-fache erhöht. Diese Ergebnisse stammen aus zwei internationalen Fall-Kontroll-Studien aus fünf europäischen Ländern. Die erhöhte Gefahr für venöse Thromboembolien bei Frauen, die Gestoden oder Desogestrel verwenden, hat zu intensiven Diskussionen in der Fachund Laienpresse geführt. In Deutschland wurde daraufhin die Verschreibung dieser Präparate

Schlagworte

Mikropille Herzinfarkt venöse Thromboembolien Kontrazeptiva dritte Generation Risiko Progesteronabkömmlinge Gestoden Desogestrel Frauen Verschreibung Contraceptives Oral Thromboembolism Myocardial Infarction Progesterone