ChiPS oder TIPS oder gar kein Shunt: Nichtoperative Therapiemöglichkeiten bei Ösophagusvarizen
Fleig, E. · Deutsches Ärzteblatt · 1996 · Heft 14 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Blutung aus gastroösophagealen Varizen ist eine schwerwiegende Komplikation des Pfortaderhochdrucks, mit Letalitätsraten zwischen 20 und 40 Prozent. Zur Behandlung akuter Blutungen und zur Verhinderung von Rezidiven stehen verschiedene therapeutische Optionen zur Verfügung. Neben pharmakologischen Ansätzen mit vasoaktiven Medikamenten sind endoskopische Verfahren wie Sklerosierung und Gummibandligatur gängig. Zudem haben sich in den letzten fünf Jahren die Techniken des chirurgischen portosystemischen Shunts (ChiPS) und der transjugulären Anlage eines intrahepatischen portovenösen Stents