Knochendichtemessung: Nutzen für Osteoporose-Prophylaxe?
wne · Deutsches Ärzteblatt · 1996 · Heft 14 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
In einer Studie mit 450 postmenopausalen Frauen, die in einer orthopädischen Praxis eine Knochendichtemessung (BMD) an der Wirbelsäule mittels Dualphotonenabsorptiometrie erhielten, wurde das Frakturrisiko untersucht. Die Ergebnisse zeigten, dass eine gynäkologische Anamnese, basierend auf leicht erfassbaren Daten, hilfreich ist, um das Risiko für Osteoporose abzuschätzen. Die Analyse der Frauen mit pathologischen Werten oder erhöhtem Frakturrisiko verdeutlichte die Bedeutung der Anamneseerhebung für die Prävention von Osteoporose. Dies legt nahe, dass solche Erhebungen in der klinischen