Elektrokrampftherapie „Schocktherapie“ oder ein differenziertes Behandlungsverfahren?
Heim, E.; Dörner, K.; Folkerts, H. · Deutsches Ärzteblatt · 1996 · Heft 4 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Elektrokrampftherapie (EKT), oft als „Schocktherapie“ bezeichnet, ist ein medizinisches Verfahren zur Behandlung schwerer Depressionen und anderer psychischer Erkrankungen. Bei der EKT wird ein kontrollierter elektrischer Strom durch das Gehirn geleitet, um einen kurzen epileptischen Anfall auszulösen. Diese Methode kann bei Patienten, die auf andere Therapien nicht ansprechen, wirksam sein. Trotz ihrer Wirksamkeit ist die EKT umstritten, da sie mit Nebenwirkungen wie Gedächtnisverlust verbunden sein kann. Eine differenzierte Betrachtung der EKT ist notwendig, um ihre Anwendung,