Chemoembolisation beim hepatozellulären Karzinom?
w · Deutsches Ärzteblatt · 1995 · Heft 39 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Chemoembolisation ist ein minimalinvasives Verfahren zur Behandlung des hepatozellulären Karzinoms (HCC), das häufig bei Patienten mit Leberzirrhose eingesetzt wird. Bei dieser Methode werden Chemotherapeutika direkt in die Blutgefäße des Tumors injiziert, gefolgt von einem Embolisationsmittel, das die Blutversorgung des Tumors unterbricht. Dies führt zu einer gezielten Tumorzerstörung und kann das Tumorwachstum verlangsamen. Studien zeigen, dass die Chemoembolisation die Überlebensrate bei bestimmten Patientengruppen verbessern kann. Dennoch sind die Ergebnisse variabel, und die Methode