Hyperhomocysteinämie: Ein eigenständiger kardiogener Risikofaktor
Hoc, S. · Deutsches Ärzteblatt · 1995 · Heft 36 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Hyperhomocysteinämie bezeichnet erhöhte Homocysteinspiegel im Blut und wird als eigenständiger Risikofaktor für kardiovaskuläre Erkrankungen angesehen. Homocystein ist eine Aminosäure, die im Körper aus Methionin entsteht. Hohe Konzentrationen können durch genetische Faktoren, unzureichende Zufuhr von B-Vitaminen oder bestimmte Erkrankungen verursacht werden. Studien zeigen, dass erhöhte Homocysteinwerte mit einem erhöhten Risiko für Herzinfarkte, Schlaganfälle und andere kardiovaskuläre Ereignisse korrelieren. Die Senkung der Homocysteinspiegel durch Vitamin B6, B12 und Folsäure könnte