Frühsommer-Meningoenzephalitis in den neuen Bundesländern
Süss, J. · Deutsches Ärzteblatt · 1995 · Heft 20 · S. 1 bis 1
Bibliografische Angaben
Zusammenfassung
Die Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) ist eine durch Zecken übertragene Virusinfektion, die in den neuen Bundesländern Deutschlands zunehmend an Bedeutung gewinnt. Besonders gefährdet sind Menschen, die sich in waldreichen und grasbewachsenen Gebieten aufhalten. Die Erkrankung kann zu schweren Entzündungen des Gehirns und der Hirnhäute führen. Symptome sind Fieber, Kopfschmerzen und neurologische Ausfälle. Eine Impfung wird empfohlen, insbesondere für Risikogruppen wie Landwirte und Förster. Die Verbreitung der FSME wird durch klimatische Veränderungen begünstigt, was die Notwendigkeit